An die 160 Besucher bei Christos Drossinakis in Traunstein am 20.11.2011

Christos Drossinakis in Traunstein

Christos Drossinakis in Traunstein

Keine völlige Heilung, aber eine tiefe innere Gelassenheit und deutliche Verbesserungen der Symptome. Das verspüren bei aktuellen Umfragen Besucher der Christos Drossinakis-Veranstaltung, die vor wenige Wochen in Traunstein statt fand. An die 160 Gäste waren zum Vortrag des bekannten und renommierten, im Frankfurt niedergelassenen Bioenergetikers gekommen. Einige ließen sich anschließend einzeln behandeln. Unter den Besuchern waren auch Ärzte, Heilpraktiker und Physiotherapeuten aus der Region.

Der leitende Oberarzt der Schmerztagesklinik in Traunstein, Dr. Dieter Göhmann, stellte sich spontan zur Verfügung, um Behandlungen zu beobachten und einzelne Krankheiten und deren Symptome zu kommentieren. Beispielsweise erklärte er, dass so genannte polyneuropathische Schmerzen in den Händen eines Krebspatienten als mögliche Folge einer Chemotherapie auftreten können. Die chronische Schmerzkrankheit Fibromyalgie könne als Stressverarbeitungsstörung aufgefasst werden, die sich auf Grund biographischer Belastungen und Überforderungen im sozialen Umfeld in Ganzkörperschmerzen äußert. Er zeigte sich beeindruckt von den Reaktionen chronisch erkrankter Patienten, die durch die Behandlung von Drossinakis innerhalb von fünf bis zehn Minuten bis zu 70 Prozent weniger Beschwerden hatten. Drossinakis betonte immer wieder, wie wichtig es sei, diese Grenze einzuhalten, denn: „Die Zellen des Körpers sind oft jahrelang an die Beschwerden gewöhnt. Wird davon in kurzer Zeit zuviel weggenommen, dann können sich negative Effekte zeigen, wie bei einem zu schnellen Alkoholentzug.“ Der Heiler leitete die Sitzungen mit einem stillen Gebet ein und betonte mehrmals, ohne seine tiefe Verbindung zu Gott gäbe es keinen positiven Resultate. Er forderte die Anwesenden auf, sich innerlich selbst für den Glauben und auch für „ihre“ Kirche zu öffnen. Liebe sei der Schlüssel zu Gesundheit auf allen Ebenen: „In der modernen Welt verhungern die Menschen an einem Mangel an Liebe“, betonte Drossinakis. Dr. Dieter Göhmann bestätigte auf Grund seiner klinischen Erfahrung den engen Zusammenhang zwischen Psyche und Körper. Er halte eine Aktivierung der Selbstheilungskräfte und der schmerzhemmenden Funktionen des zentralen Nervensystems durch die von Drossinakis praktizierten Methoden für durchaus möglich. Der Mediziner und der Heiler waren sich darin einig, dass eine Kombination aus Schulmedizin und Glaube an Heilung, ein optimaler Weg für schwer erkrankte Menschen sei.
Auch in einem weiteren Punkt bestand Übereinstimmung: Solange Patienten einen vermeintlichen, ihnen oft unbewussten Gewinn aus einer Erkrankung ziehen, ist Heilung schier unmöglich. Ein Beispiel dafür ist die Vermeidung der Auseinandersetzung mit tief im Inneren verankerten seelischen Verletzungen, verbunden mit einem so genannten sekundären Krankheitsgewinn durch vermehrt erfahrene Zuwendung auf Grund der Erkrankung und chronischer Schmerzen.
Besonderen Gewinn aus der Veranstaltung ziehen anscheinend Menschen, welche die Erfahrungen aus der Begegnung in sich wirken lassen und sich im Gebet Zeit nehmen sich von belastenden Gedanken zu lösen, verbunden mit dem Kraftanstoß und der speziellen Atmung, die ihnen Christos Drossinakis vermittelt hatte.

Text: Barbara Ober

Weitere Fotos:

Nachbericht Drossinakis als pdf

Vom 03. Januar 2012